THEORIE UND GESPRäCHE

Das was undenkbar erschien ist zum Greifen nah! Wir fordern hiermit Unterstützung!
P L Z H E L P . H A C K M Y F U T U R E

Walter Benjamin wies bereits auf die Ambivalenz von Technik hin und forderte den Künstler auf, seine Produktionen so zu gestalten, dass dabei die Produktionsverhältnisse in Frage gestellt werden, und nicht etwa ein Produktionsapparat beliefert wird, ohne diesen zu verändern.(…) Neben der Ambivalenz der Anwendung „subversiver Strategien“ erweist sich auch die Rezeption als heterogen.(…) Während die erste Lesart die Konstruktion von Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit der Medien provoziert, zielt die zweite Lesart auf einen längerfristigen Prozess. Die erste Lesart ist medial verwertbar, während die zweite erst in der gesellschaftskritischen Debatte entfaltet wird.
Zitiert werden Mirko Tobias Schäfer; Hans Bernhard: Subversion ist Schnellbeton. Zur Ambivalenz des Subversiven in Medienproduktionen, in Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantó, Sebastian Richter, Nadja Sennewald, Julia Tieke (Hrsg.), SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart. Bielefeld: transcript, 2008, S. 63-81.

Über den Ausstellungszeitraum werden regelmäßige Gesprächssituationen in der EEG geschaffen, zu denen wir öffentlich einladen und über unsere Homepage informieren.

gefördert vom Kulturamt Leipzig


Tags: